Am 18.04.2026 unterstützte die DLRG Bad Kreuznach im Salinental, in der Kanustrecke einen Sicherheitslehrgang für Kanutinnen und Kanuten. In der Zeit von 9 bis 13 Uhr vermittelten erfahrene Einsatzkräfte wichtige Grundlagen für das sichere Verhalten mit Strömungsgewässern.
Drei Strömungsretter mit langjähriger Erfahrung führten durch den Lehrgang und gaben praxisnahe Einblicke in verschiedene Techniken. Im Fokus standen dabei insbesondere das richtige Verhalten beim Schwimmen in der Strömung sowie das sichere Ein- und Ausschwimmen. Auch der Umgang mit dem Wurfsack wurde intensiv geübt.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf einer sogenannten „Strainer“-Übung. Hierbei lernten die Teilnehmenden, wie sie sich bei einem solchen Hindernis verhalten, wie sie gezielt darauf Zuschwimmen und es bestmöglich überwinden können. Diese praxisorientierte Herangehensweise ermöglichte es, realistische Situationen unter kontrollierten Bedingungen zu trainieren.
Alle Übungen wurden in vollständiger Neoprenausrüstung und persönlicher Schutzausrüstung (PSA) direkt im Wasser durchgeführt. Der Lehrgang war bewusst stark praxisorientiert aufgebaut, lediglich kurze theoretische Einweisungen ergänzten die einzelnen Übungseinheiten. Der Fokus lag klar darauf, eigene Erfahrungen zu sammeln und ein Gefühl für die Strömung sowie herausfordernde Situationen zu entwickeln.
Die Teilnehmenden profitierten besonders davon, die Abläufe in einer sicheren Trainingsumgebung selbst zu erleben. Wer eine solche Situation bereits praktisch durchlaufen hat und weiß, wie richtig gehandelt wird, gewinnt deutlich an Sicherheit, ein entscheidender Faktor für die Ausübung des Kanusports im Wildwasser.
Mit ihrem Engagement leistete die DLRG Bad Kreuznach einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit auf dem Wasser und zur fundierten Ausbildung im Bereich des Wildwassersports.
Am vergangene Sonntag, den 15. März 2026 trafen sich Strömungsretter-Techniker und Strömungsretter der Ortsgruppen Idar-Oberstein, Birkenfeld und Bad Kreuznach am Aussichtsturm in Hattgenstein, um gemeinsam für den Ernstfall zu üben.
Strömungsretter sind nicht nur, wie der Name besagt, in stark strömendem Gewässer zur Rettung da, sondern beherrschen ebenso gewisse Standardverfahren der Seiltechnik um sich oder verunglückte Personen z.B. abzuseilen oder über unwegsames Gelände zu transportieren.
Ein solches Szenario wurde mit der Rettung über das Schrägseil trainiert. Anschließendes seilte sich jede Einsatzkraft mehrmals ob, um die Routine darin aufrecht zu halten.
Regelmäßiges Üben, auch mit benachbarten Ortsgruppen, ist essentiell wichtig für den Katastrophenschutz, damit im Ernstfall die Zusammenarbeit glatt läuft und die Sicherheit bei der Durchführung jederzeit gewährleistet ist.
Das befreundete THW aus Idar-Oberstein kam zur Beobachtung der Übung mit dazu, und im Anschluss wurde gemeinsam mit und bei der Feuerwehr Hattgenstein gegrillt.
Am Freitag, den 6. März 2026, besuchten alle Hilfsorganisationen des Landkreises Bad Kreuznach die ZELK (Zentrale Einrichtung Landesvorhaltung Katastrophenschutz) in Sprendlingen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch zwischen den Organisationen. Ziel war es, sich gegenseitig besser kennenzulernen sowie einen umfassenden Einblick in die Ausstattung, Aufgaben und Möglichkeiten der ZELK zu erhalten. Dabei konnten die Teilnehmenden die vorhandenen Ressourcen aus nächster Nähe kennenlernen und sich über Einsatzmöglichkeiten informieren.
Im Anschluss an den offiziellen Teil kamen alle Beteiligten im DLZ (Dienstleistungszentrum) Rüdesheim zu einem gemeinsamen Abendessen zusammen. In geselliger Atmosphäre mit Fleischkäsebrötchen und Kaltgetränken bot sich die Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen und den Abend kameradschaftlich ausklingen zu lassen.
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